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mySpace muss sich neu erfinden | Los Holstos



mySpace muss sich neu erfinden

Datum: 8. July 2010 Kategorie: Alltag

Ach, stimmt, die gibt es ja auch noch.
Durch einen Artikel auf SpOn wurde ich mal wieder auf mySpace aufmerksam. Vor einigen Monaten hatte ich das Portal noch intensiv genutzt, mittlerweile ist es ein wenig eingeschlafen. Dabei ging es mir nicht um social networking, sondern allein um den Punkt Musik.

Ich hatte mir in Monate und Jahrelanger Kleinstarbeit eine Vielzahl von Künstlern hinzugefügt, allein um deren Statusmeldungen und Bulletins zu erhalten. Immer auf der Suche nach den neuesten Konzertinfos.

Mittlerweile gehe ich nicht mehr so oft zu Konzerten. Zumindestens nicht mehr zu denen kleinerer Bands, obwohl diese immer einen besonderen Charme haben (anderes Thema). Zehn Konzerte sind es pro Jahr wahrscheinlich trotzdem noch.

Aber diese Konzertinfos ziehe ich mir bequem aus einigen Newslettern oder von Konzertankündigungen auf den guten alten Werbeplakaten. Reicht und damit fahre ich bestens. Ist ohnehin einfacher, als sich täglich durch unzählige Bulletins zu scrollen.

mySpace stirbt langsam. Für mich ist die Plattform schon tot. Eigentlich unbrauchbar und ich könnte meinen Account löschen.

Nur bin ich mittlerweile gespannt, wie sich das Portal neu erfinden möchte. Welchen Weg es einschlägt. Als Netzwerk ist der Zug abgefahren. Für Musik gibt es mittlerweile alternativen, wobei hier noch das größte Potenzial besteht (mit Online-Radios, Web-TV, Ticket- und Merchandising-Shop etc.). Oder habe ich etwas komplett übersehen?

Wie ist das bei euch?
Habt ihr überhaupt noch einen mySpace-Account, verstaubt er oder seid ihr weiterhin Fans?






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Andre Gierke, Jahrgang 1982,
gebürtiger Neubrandenburger,
überzeugter Hamburger,
heißblütiger 1.FC Köln-Fan,
Sportenthusiast und Online-Publizist.










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