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Für neue Werbeformate im TV | Los Holstos



Für neue Werbeformate im TV

Datum: 21. April 2010 Kategorie: Alltag

MEDIENKRISE!

Erschreckend. Beängstigend. Lähmend!

Es ist leicht, sich hinter einer Krise zu verstecken und erstmal abzuwarten. Nur nichts überstürzen, um dann richtig auf die Nase zu fallen. Lieber an alten Methoden festhalten und den allgemeinen Stillstand ausrufen.

Wie da die Wende geschafft werden soll?

Gar nicht!

Immerhin gibt es hier und da einige Mutige, die die Krise tatsächlich als Chance sehen und mit neuen Ideen nach vorne preschen. Oder trotz Krise investieren und in Vorleistung gehen. Herr Aust bastelt an einem Spiegel-Konkurrenten. Sixx heißt der neue Frauensender. Zwei Ideen, die aktuell entwickelt und umgesetzt werden.

Nur wie lässt sich die Werbekrise überstehen?
Neue Ideen sind hier angebracht. Dabei muss nicht alles bereit für’s iPad und sonstige Paid Content-Visionen gemacht werden. Auch wandert nicht das ganze Budget ins Netz ab.

Doch vielleicht sollte man die eigenen Stärken nutzen, um den Kunden bessere Werbemöglichkeiten anzubieten. Mehr Exklusivität beispielsweise. Unsere Medienlandschaft bietet vielfältige Möglichkeiten, die es auszuschöpfen gilt.

Da hilft manchmal schon ein kleiner Blick über den Tellerrand.
Fernsehsender dürften hier gern mal gen Internet schauen. Aber nicht, um zu überlegen, wie man das Programm auch dort platzieren kann oder ob es sich lohnt, sich mehr zu vernetzen und im Netz weitere Zusatzangebote bereit zu stellen.

Nein, auch hinsichtlich der Werbevermarktung!

Im Netz zieren Skyscraper schon seit Ewigkeiten die Sidebars der Seiten. Buttons, Banner und Textlinks sorgen für einen kleinen Teil der Einnahmen. Warum nicht im TV?

Gerade ein Skyscraper fände ich hier reizvoll. Ein hochformatiger Balken, der während der Sendung eingeblendet wird und dort dann sagen wir mal, eine Minute einen netten dezenten und nicht zu aufdringlichen Spot abspielt.
Oder eine Textbotschaft, die am Fuße des Bildschirmes als Laufschrift erscheint.

Für Eigenvermarktungen werden solche Möglichkeiten schon jetzt eingesetzt. Ansätze sind da. Aber es geht noch mehr!






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Andre Gierke, Jahrgang 1982,
gebürtiger Neubrandenburger,
überzeugter Hamburger,
heißblütiger 1.FC Köln-Fan,
Sportenthusiast und Online-Publizist.










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