Foto der Woche #24 – 2016

Ich habe langsam das Gefühl, dass ich nur noch halbgare Fotos schieße. Manchmal vergesse ich fast, mal das Smartphone zu zücken und muss mich dann abends zwingen irgendwas Alltägliches zu knipsen oder tagsüber habe ich nicht die Muße bewusst ein Motiv in den Fokus zu nehmen. 

Schieben wir es mal auf die EM. Die ist irgendwann vorbei und dann kommen auch die besserem Bilder wieder. 

Bestimmt. 

Foto der Woche #23 – 2016

Puh. Schwierige Woche aus Fotografiesicht. Viele Hamburger Impressionen, aber kein richtiger Knaller. Eher so Mittagspausenshots.

Dann müssen halt die beiden Straßenmusiker herhalten, die zu unseren Füßen Businessmenschen und Touristen bei ihrem Lunch belästigen.

Snapseed

Foto der Woche #22 – 2016

Manchmal braucht man etwas Glück. Morgens beim Überqueren der Kennedybrücke fast lustlos aus der Bahn die Alster fotografiert und schon gewusst, dass das sinnlos war.

Abends auf der Rückfahrt die Bilder des Tages durchgeswiped und erfreut festgestellt, dass sich beim morgendlichen Knipsen ein tolles rotes, altes Auto auf’s Bild geschlichen hatte.

Foto der Woche #21 – 2016

Puh. Hagel auf einer Rose? Ein kunterbuntes Kinderwandregal? Regen auf jungen Kohlrabipflanzen? Oder halt einfach mal Essen. 

Dann werde ich mal den Food-Klischees in sozialen Netzen gerecht und präsentiere: Ein schnelles Kartoffelgratin mit Rahmgemüse und Hühnchen. 

Foto der Woche #20 – 2016

Was für eine Odyssee. Freitag mit dem Zug runter zur Familie. Alles mit heißer Nadel gestrickt und natürlich kam eine Stellwerksstörung dazwischen, die meinen gesamten Reiseplan über den Haufen warf. Also zurück nach Hamburg, eine  neue Verbindung raussuchen. Neue Tickets und auf ein neues.

Wieder mit heißer Nadel gestrickt und mit leichter Verspätung. Aber mit guten Ende. Statt irgendwas um die vier Stunden war ich dann insgesamt sieben unterwegs. Aber ich bin angekommen.

Und dank nächtlicher Stunde fast allein im Zug – zumindest allein im Waggon und damit verwöhnt worden durch das Motiv.

Foto der Woche #19 – 2016

Der Onkel sagt, das sind die Eisheiligen und der Sommer kommt wieder. Ich vertraue ihm. Blind.

Trotzdem komisch. Anfang der Woche hingen wir den ganzen Tag draußen rum und schwitzten um die Wette. Zum Wochenende regnet es fröhlich und tut den Pflanzen – vor allem den frisch gesätem Rasen – was Gutes. Eine gute Zeit, um drinnen einige Dinge von der Todo-Liste zu streichen. 

Ich sag mal so. Die Eisheiligen sorgen für eine klare Trennung zwischen Frühling und Sommer, der nächste Woche startet. Einverstanden?

Mein Bild der Woche ist dann auch mal klar darauf ausgerichtet dem Frühling Tschüß zu sagen. 

Foto der Woche #18 – 2016

Das nenn ich mal Timing. Der Frühling kam zurück und der Sommer klopfte letzte Woche immer heftiger an die Tür. Und wo waren wir? Nicht nur in Elternzeit, sondern auch noch am Timmendorfer Strand. 

Sehr selbst. 

Foto der Woche #17 – 2016

Nachdem die Woche noch mit Regen und Frost begonnen hatte, drehte sich das Wetterkarussell pünktlich zum Start in meine Elternzeit in die richtige Richtung und brachte den Frühling zurück. 

Die Hoffnung lebt, dass ich in diesem zweiten Teil meiner Elternzeit mehr Wetterglück habe, als vor elf Monaten. Unglaublich, wie die Zeit vergangen ist. 

Mit Sonne im Herzen geht alles furchtbar leicht. Wenn dann aber auch noch der gelbe Ball von oben lacht, macht es gleich doppelt Spaß. Dann rollt sich der Kinderwagen entlang der Krückau auch zehnmal so leicht. 

Konsumieren, Teilen und Unterstützen

Wie oft nehmen wir einfach hin. Freuen uns. Ohne nach- und weiter zu denken. Ohne mal danke zu sagen. Oder das Gute weiter zu verbreiten. So lange, bis auf einmal etwas weg ist. 
Wie die #Link11. Eine tägliche Informationsquelle über aktuelle Geschehnisse rund um den Fussball. Reingeflattert im Postfach, überflogen, angeklickt, gelöscht. Nur manchmal geflattrt, selten weiter verlinkt – ehrlicherweise nur dann, wenn ein eigener Beitrag aufgenommen wurde. Und selbst dann nur in der Filterblase Twitter, in der die meisten die Link11 eh lasen. Das war einmal. Die Macher machen Schluss. Aus Zeitmangel und Motivation. 
Und ich? Wir? Stehen da und verdrücken eine Träne, da wir uns jetzt wieder durch all die schlechten und mittelmäßigen Texte wühlen müssen, um die wenigen Perlen zu entdecken, die uns die letzten Jahre kuratiert vor die Nase gelegt wurden. Wie dämlich, dass man erst bemerkt, was man selber verpasst hat, als es zu spät ist. Der Service wäre für viele in meinem Umfeld interessant gewesen, die nicht auf Twitter oder in der Blogszene verankert sind. Mein Vater beispielsweise, der seit Jahren bemängelt, dass er Sportnachrichten nicht mehr kompakt geliefert bekommt. Hab ich ihm einmal die Link11 empfohlen? Oder andere Produkte? Nie.
Jetzt ist’s zu spät und man hätte es ahnen können. Befürchten. Denn die FokusFussball-Crew hat es aus Leidenschaft gemacht und nicht für Geld. Das kann nicht lange gut gehen. Und wir haben nichts dagegen gemacht, sondern einfach konsumiert. 
Tschööö #Link11. Das war super und tut mir leid. Ehrlich!
Und damit ich den Text demnächst nicht nochmal für einen anderen Service schreiben muss:

Noch viel länger als die Link11 gibt es allesaussersport.de, wo Kai Pahl täglich Stunden in TV-Sportlistings und kluge Texte sowie Einschätzung zum Tagesgeschehen und dem Business Sport reinsteckt. Chapeau!
Seit letzter Saison gibt es den unglaublichen Podcast „Rasenfunk“, der nach jedem Bundesliga-Spieltag mit wechselnden Gästen fundiert die sportlichen Belange auseinandernimmt. Von den Rasenfunk Royal-Ausgaben sowie dem Tribünengespräch gar nicht erst zu sprechen. Was da für Zeit reingesteckt wird. Wahnsinn. Wie macht Max das neben Job und Zwillingen? Ein ewiges Rätsel. 
Und ohnehin alle Podcasts fernab der Öffentlich-Rechtlichen. Mein größter Respekt. Die Podcastszene ist mittlerweile so breit, dass es zu fast jedem Verein (national und teilweise international) etwas auf die Ohren gibt. Einfach mal suchen oder fragen. Tipp: Schaut mal bei meinsportradio.de vorbei. 
Auch wenn bei Sportradio360 keine klassischen Fans, sondern Journalisten für den Inhalt sorgen, trotzdem ein Hinweis für das Format. Jede Woche gibt es mehrere Stunden Sportinfos. Für Normalkonsumenten teilweise zu speziell und ausschweifend, aber man kann spulen und sich rauspicken, was man mag. Persönlicher Tipp: Die Chance auf die Horizonterweiterung nutzen. 
Und sonst so? Alle Blogs, die regelmäßig persönlich über ihre Vereine und Lieblingssportarten berichten.
Irgendwas habe ich vergessen, ganz sicher. Reiche ich nach. 
So bleibt nur der Aufruf: Wenn ihr was tolles findet (was von Fans, wie du und ich betrieben wird), teilt es, schreit es raus, nicht nur in eurer digitalen Filterblase, sondern auch im Offlineleben. Macht anderen damit eine Freude – am Ende den Machern höchstpersönlich. Und wenn es in eurer Macht steckt, supportet diese Dienste auch finanziell. Denn auch Arbeit aus Leidenschaft muss entlohnt werden. Ehe es zu spät ist. 

Foto der Woche #16 – 2016

Was für eine Woche. Wettertechnisch. Wunderbare Frühlingsblüten. Blauer Himmel bei milden Temperaturen. Goldene Sonnenstrahlen, die durchs Fenster leise gute Nacht sagen. Und dann… Graue Wolken, eine frische Brise, Kaminfeuer und Hagel.

Ich könnte mit den letzten sieben Tagen ein ganzen Jahr mit vier Jahreszeiten nachzeichnen. Wohin soll der Trend gehen? Zum Frühling bitte. Deshalb kein frostiges Foto der Woche sondern ein bunter Gruß.

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